Islam in Deutschland
+ DITIB-Merkez-Moschee in Duisburg
Quelle: picture-alliance/dpa
Die Bundesregierung unterscheidet zwischen dem Islam als einer der drei großen monotheistischen Weltreligionen und dem Islamismus als einer politisch-extremistischen Ideologie.
Die Bundesregierung sieht in der Integration der Muslime in Deutschland und in der Förderung des gedeihlichen Zusammenlebens mit ihnen eine der wichtigsten politischen Aufgaben. Zwischen 3,8 und 4,3 Millionen Muslime mit Migrationshintergrund leben in Deutschland. Dies ergab die Studie "Muslimisches Leben in Deutschland".
Das BMI fördert daneben den interreligiösen Dialog. Er stärkt das Gemeinsame der Religionen und damit auch das Vertrauen der Menschen in den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Um der bedeutenden gesellschaftspolitischen Aufgabe der Integration von Muslimen Rechnung zu tragen, hat das BMI im September 2006 die Deutsche Islam Konferenz (DIK) eingerichtet. Ziel der Konferenz ist eine verbesserte religions- und gesellschaftspolitische Integration der muslimischen Bevölkerung in Deutschland. Die Islamkonferenz ist eine dauerhafte Einrichtung des Dialogs zwischen Vertretern des Bundes, der Länder und Kommunen sowie der Muslime.





