Christliche Kirchen
+ Petersdom in Rom
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Die christlichen Kirchen sind historisch bedingt die bedeutendsten Religionsgemeinschaften in Deutschland. Sie haben seit Jahrhunderten das Menschenbild und die Wertvorstellungen der Menschen in Deutschland und Europe nachhaltig geprägt. Ihre daraus erwachsene gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Bedeutung wird von der Bundesregierung anerkannt. Sie legt deshalb Wert auf die Konsultierung kirchlicher Vertreter in zahlreichen politischen Fragen, in denen es vor allem um ethische und soziale Themen geht (z.B. Gentechnik oder Asyl- und Ausländerpolitik).
Die christlichen Kirchen sowie ihre Mitglieder beteiligen sich aktiv an den gesellschaftspolitischen Diskussionen in unserer Gesellschaft. Wichtige Foren dafür sind u. a. die regelmäßig von den Kirchen und ihren Laienorganisationen veranstalteten Kirchentage. Da religiöse Glaubensüberzeugungen wichtige Quellen für die Wertvorstellungen in unserer Gesellschaft sind, haben diese Veranstaltungen eine große gesellschaftspolitische Bedeutung. Vor diesem Hintergrund fördert das Bundesministerium des Innern mit Haushaltsmitteln den im Zweijahreswechsel stattfindenden "Deutschen Evangelischen Kirchentag" - sowie den "Katholikentag". Auch die beiden Ökumenischen Kirchentage in den Jahren 2003 und 2010 sind vom Bundesministerium des Innern unterstützt worden.
Die größten christlichen Kirchen in Deutschland sind die katholische Kirche, die evangelische Kirche sowie die orthodoxe Kirche.





