Sicherheit in der Informationstechnik
Vernetzte Welten
Quelle: BMI
Über 70 Prozent aller Deutschen nutzen inzwischen das Internet, viele Prozesse und Aufgaben in Verwaltung und Unternehmen laufen heute IT-gestützt. Post abholen, einkaufen, kommunizieren, all dies findet heute gleichwohl in der realen als auch in der virtuellen Welt statt. Wir sind daher in hohem Maße von funktionierender Informationstechnik und sicheren Informationsinfrastrukturen abhängig. Die zunehmende Bedrohung dieser Infrastrukturen durch Cyberkriminelle hat dazu geführt, dass die Bundesregierung das Thema IT-Sicherheit zu Chefsache erklärt hat. Da ein Ausfall möglicherweise die innere Sicherheit Deutschlands beeinträchtigen könnte, ist das Bundesministerium des Innern für die IT-Sicherheit zuständig.
Heute ist die Gewährleistung von Sicherheit im Cyber-Raum und der Schutz der kritischen Informationsinfrastrukturen zur existenziellen Frage des 21. Jahrhunderts geworden und erfordert ein hohes Engagement des Staates. Am 23. Februar 2011 wurde die Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland beschlossen, die u.a. die Einrichtung eines Nationalen Cyber-Abwehrzentrums und die eines Nationalen Cyber-Sicherheitsrates beinhaltet. Mehr dazu lesen Sie unter dem nebenstehenden Punkt "Cyber-Sicherheitstrategie".
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn als nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums des Innern ist zentraler IT-Dienstleister der Bundesverwaltung. Das Angebot des BSI richtet sich aber nicht nur an die Bundesverwaltung, sondern auch an die Bürgerinnen und Bürger.
2007 hat das Bundesministerium des Innern die Schirmherrschaft über den Verein "Deutschland sicher im Netz e.V." übernommen. DsiN e.V. informiert sowohl kleine und mittelständische Unternehmen, als auch Kinder, Jugendliche, Bürgerinnen und Bürger zu Fragen der IT-Sicherheit.
Weltweit wachsen die Netze immer weiter zusammen, so dass Vorfälle in anderen Staaten auch Auswirkungen auf die IT-Sicherheit in Deutschland haben können. Die Bundesregierung setzt sich daher zusammen mit internationalen Partnern für eine Stärkung der grenzüberschreitenden IT-Sicherheit ein. Dies gilt insbesondere für die EU, aber auch bei der Organisation for Economic Co-Operation and Development (OECD) und der Gruppe der Acht (G8) wirken wir mit.





