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Bevölkerungsschutz Bundesanstalt Technisches Hilfswerk Nachricht 09.06.2017 Ein Sand­sack kommt sel­ten al­lein

Lichtenfels, Nürnberg, Hildesheim, Wiegendorf - 120 THW-Kräfte im Einsatz gegen die Wassermassen

Überall das gleiche Bild: Mit Sandsäcken sicherten insgesamt mehr als 120 THW-Kräfte am vergangenen Wochenende Gebäude, nachdem Starkregenfälle für Überschwemmungen gesorgt hatten. Wo die Wassermassen sich bereits ihren Weg gebahnt hatten, legten THW und Feuerwehr Keller und Industrieanlagen mit Pumpen trocken.

Das gesamte Wochenende waren rund 20 Ehrenamtliche aus dem bayerischen Bad Staffelstein im Einsatz. Am Samstag transportierten und verbauten die Helferinnen und Helfer bis in die Nacht hinein Sandsäcke. Heftige Regenfälle hatten zuvor Straßen und Keller in der Gemeinde Redwitz an der Rodach unter Wasser gesetzt.

Am darauffolgenden Sonntag legten die THW-Kräfte gemeinsam mit der Feuerwehr eine Industrieanlage in Lichtenfels trocken. Dazu brachten sie ihre Pumpen in Gang. Doch damit nahmen die Starkregenfälle noch kein Ende. Die Fluten spülten am Montag den Boden eines Mistfeldes in Redwitz weg. Das THW leitete den Schlammfluss daraufhin mit einer Sandsacksperre um.

Sandsäcke und Pumpen setzten am Samstag auch mehr als 30 Ehrenamtliche aus den Ortsverbände Kulmbach und Kronach im bayerischen Kulmbach sowie Coburg nach sintflutartigen Regenfällen ein und befülltem mehrere tausend Sandsäcke.

Zur gleichen Zeit behob der THW-Ortsverband Lauf in der Nähe von Nürnberg einen Wasserschaden. Die 15 Ehrenamtlichen dichteten die Dachentwässerung eines Gebäudes auf einer Baustelle ab.

Und nicht nur den Süden Deutschlands suchten die Unwetter am vergangenen Wochenende heim. Im thüringischen Wiegendorf konnte ein Rücklaufbecken die Wassermassen nicht halten und lief über. Fast 30 THW-Kräfte aus dem Ortsverband Apolda pumpten das überschüssige Wasser ab und leerten mehrere Keller.

Weiter nördlich in Sottrum, gelegen im niedersächsischen Landkreis Hildesheim, bargen 30 THW-Kräfte aus Elze und Hildesheim zerstörte Fahrzeuge. Die Fluten hatten die Fahrzeuge mitgerissen, beschädigt und teilweise an schwer zu erreichende Stellen gespült. Auch ein Gartenhaus untergrub der Regen, weshalb die THW-Kräfte das Holzhaus fachgerecht mit Motorsägen zerlegten und die Trümmer beseitigten.

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