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ERSTE HILFE Artikel Ers­te Hil­fe / Aus­bil­dung in Ers­ter Hil­fe

Jede private oder berufliche Tätigkeit kann bei unglücklichen Umständen eine mehr oder minder schwere Verletzung nach sich ziehen. Umso wichtiger ist schnelle Hilfe.

Ob an der Arbeitsstelle, im Haushalt, in der Freizeit, auf Reisen oder zu Hause, leichte aber auch schwere Erkrankungen sind überall möglich. Leider sind Erkrankungen oft auch lebensbedrohend. Eine schnelle medizinische Hilfe ist dann notwendig. Da der Notarzt durchschnittlich nach zehn Minuten eintrifft, fällt dem Ersthelfer eine entscheidende Rolle zu.

Im Notfall kommt es oft auf die ersten Minuten an.

Auch wenn die meisten Deutschen zumindest bei Führerscheinerwerb einen Erste-Hilfe-Kurs besucht haben, fällt es ihnen schwer, die Initiative zum Helfen zu ergreifen. Dabei steht der Ersthelfer am Beginn der Rettungskette und kann in vielen Fällen schon durch einfache Maßnahmen schwerwiegende Folgen verhindern. Es bedarf keiner Routine oder Erfahrung, in einem Notfall zu helfen. Falsch ist nur, wenn man nicht hilft.

Jeder kann helfen!

Die Hilfe fängt beim Absichern einer Unfallstelle an. Möglichst zeitnah sollte der Notruf abgesetzt werden. Erst dann sollte der Ersthelfer unter Berücksichtigung seiner eigenen Sicherheit mit den lebensrettenden Sofortmaßnahmen, zu denen die Herz-Lungen-Wiederbelebung, die stabile Seitenlage oder die Blutstillung gehören, beginnen. Damit Notwendig die Durchführung lebensrettender Sofortmaßnahmen oder anderer Erste-Hilfe-Maßnahmen helfen den Notfallopfern in entscheidendem Maße.

Jeder Ersthelfer kann mit den aufgezeigten Maßnahmen den Ausgang eines Notfalls beeinflussen und damit zum Überleben des Unfallopfers beitragen. Von Vorteil sind Erste-Hilfe-Kurse oder Ausbildungen, in denen die Maßnahmen zur Erstversorgung gelehrt werden. Mit dem erworbenen Wissen ist man in jedem Falle auf alle Notsituationen, die sich im privaten wie beruflichen Umfeld ereignen können, vorbereitet. Erste-Hilfe-Ausbildungen werden meist von Hilfsorganisationen vermittelt und-/ oder durchgeführt. Dabei ist es von erheblichem Vorteil, wenn diese Ausbildung bereits im Kindesalter beginnt, fachlich fundiert in der Schule vermittelt und später in Erwachsenenalter wiederholt wird. Der Bund fördert seit vielen Jahren die Erste-Hilfe-Ausbildung in Schulen und gibt somit ein positives Signal für die Erste Hilfe.

Die große Verbreitung von Erste-Hilfe-Wissen in der Bevölkerung ist die Basis für eine fachgerechte Erste Hilfe bei kleinen und großen Unfällen und Erkrankungen. Neben dem fachlichen Wissen ist aber auch die Einstellung des einzelnen zur Ersten Hilfe wichtig. Neben dem Helfen-Können ist das Helfen-Wollen von entscheidender Bedeutung. Eine positive innere Einstellung zum Helfen ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Hilfeleistung. Die bewusste Hinwendung zu einem in Not geratenen Menschen zeigt eine zutiefst humanitäre Haltung und ist gelebte Solidarität.

Der Bund fördert Lehrgänge in medizinischer Erstversorgung mit Selbsthilfeinhalten für Jugendliche.

  • Zielgruppe: Schüler von 10 bis 16 Jahren
  • Ziel: 10 % bis 12 % der Jahrgangsstufe sollen ausgebildet werden (mindestens 80.000 Schüler im Jahr)

Anbieter für Erste-Hilfe-Lehrgänge  in Deutschland sind u.a.

  • Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG)
  • Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)
  • Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH)
  • Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
  • Malteser Hilfsdienst (MHD)

Darüber hinaus existiert eine Vielzahl von Angeboten privater Bildungsträger, die sich zum Teil im Verband der privaten Erste-Hilfe-Schulen e. V. zusammen geschlossen haben.

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